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Im Urlaub noch etwas von den leckeren Kaffeebohnen für zu Hause mitgenommen und nun schmecken diese überhaupt nicht wie im Urlaub. Oder vielleicht hat dir ein Freund einen Kaffee empfohlen, aber bei dir schmeckt der einfach nur bitter oder sauer.

Es wäre doch viel zu schade diesen Kaffee wegzuschmeißen. In diesem Betrag gebe ich dir 5 einfache Tipps, wie du den guten Geschmack aus deiner Kaffeebohne rausholst.

 

Um hier nicht wie bekanntlich ‚die Katze im Sack‘ zu kaufen, schauen wir uns als erstes das Etikett an. Hier gibt es wesentliche Anhaltpunkte, die dir schon eine Vorahnung geben, was dich geschmacklich in der Kaffeetüte erwartet.

 

3 Angaben die das Etikett enthalten muss

 

Es gibt Röstereien, die sehr viele Angaben zur Bohne in der Tüte machen und bei anderen steht fast nichts zum Kaffee und was mich als Geschmack erwartet auf der Tüte. Hier habe ich 3 essentielle Angaben, die ein guter Kaffee haben sollte.

 

  • Röstdatum: Das Datum an welchem Tag der Kaffee geröstet wurde. Hieran kannst du erkennen wie frisch der Kaffee ist.
  • Aromen: Diese Angabe verrät dir, was dich geschmacklich erwartet. So kannst du besser einschätzen, ob das Aromen sind, die dir schmecken.
  • Kaffeesorte: Hier gibt es zwei grobe Spaten zum Unterscheiden. Ist der Kaffee aus mehreren Kaffees unterschiedlicher Herkunft und Sorte gemischt so nennt man das einen Blend. Ist nur eine Sorte aus einem Herkunftsland in der Tüte, so nennt man das einen ‚sortenreiner Kaffee‘.

 

Hier ein sehr gutes Bespiel von einem Etikett, welches klar und aussagekräftig gestaltet wurde. Die wichtigsten Angaben sind abgedruckt und das Datum befindet sich auf der Rückseite.

Kaffee, Etikett, Geschmack

 

Wie kannst du guten Kaffee unterscheiden?

Auch hier gilt, dass du dieses Thema nicht pauschal betrachten solltest. Es gibt da einen Unterschied, der dir im wesentlichen ein aromatischeren Geschmack bereitet, als Kaffees die nur sehr schnell bei hoher Temperatur geröstet werden. Es ist die Rede von schonend gerösteten Kaffees. Vergleichbar mit einer Mahlzeit die du nur dir zubereitest, bei der du dir Zeit nimmst um jede Zutat selbst zu schneiden und beim Kochen dann noch würzt und abschmeckst, wirst du geschmacklich dann intensiveren Noten war nehmen können. Wenn du hingegen ein Fertiggericht warm machst, dann schmeckt dieses weder raffiniert noch hat es intensive Aromen, die du schmecken kannst.

 

Schonendgeröstet nenn man die Kaffees, die noch händisch in kleinen Einheiten geröstet werden und mehr Zeit haben, um ihr Aroma zu entfalten. Bei industriellen Röstungen, wie die meisten aus dem Supermarkt, soll der Kaffee immer gleich schmecken. Diese großen Mengen werden dann bei hoher Temperatur für kurze Zeit geröstet.

 

Kaffeetüte, Geschmack

 

Wenn du nun einen Kaffee ausgewählt hast, ist es an der Zeit das volle Aroma in die Tasse zu bringen. Hier 5 wichtige Tipps, die du unbedingt beachten solltest.

 

5 wichtige Tipps, wie du den vollen Geschmack der Bohne in die Tasse bekommst.

 

Tipps 1: Achte auf die Zeit. Ob der Kaffee sauer oder bitter schmeckt hängt sehr oft mit der Zeit zusammen, in der der Kaffee kontakt mit dem Wasser hat. Achte darauf wann du das Wasser über den Kaffee gibst und stoppe sie, wenn das Kaffeemehl keinen Kontakt mehr hat. Ist dein Kaffee zu bitter, solltest du die Zeit beim nächsten Durchgang verkürzen.

 

Tipp 2: Dosierung. Das Kaffeemehl steht immer im Verhältnis zum eingesetzten Wasser. Die Dosierung ist nicht nur ausschlaggebend für den Geschmack, sondern auch was du überhaupt schmeckst. Hast du zu viel Kaffeemehl auf zu wenig Wasser, so schmeckt der Kaffee eher stark und konzentriert. Beim Espresso ist die Faustformel 1:2, als einen Portion Kaffeemehl auf zwei Portionen Wasser (in Gramm 20g Kaffeemehl auf 40g Wasser, bei einem doppelten Shot). Beim Filterkaffee gibt es einen Goldene Regel die besagt 60g Kaffeemehl auf 1l Wasser. Hier kannst du auch kleinere Portionen entsprechend runterrechnen.

 

Tipp 3: Wasser. Wie auch die Dosierung des Kaffees ist die Dosierung des Wassers ebenso wichtig. Unter Tipp 2 hast du auch die empfohlene Dosierung des Wassers.

 

Tipp 4: Temperatur. Hier gilt es den Kaffee nicht mit kochendem Wasser zu übergießen. Nach dem aufkochen etwas abkühlen lassen, bevor der Kaffee aufgesetzt wird. Die Siebträgermaschine einmal kurz spülen, bevor der Siebträger eingehängt wird.

 

Tipp 5: Mahlgrad. Hier liegt die größte Fehlerquelle beim Zubereiten des Kaffees. Wenn du mehr Geschmack aus deiner Bohne rausholen willst, dann empfehle ich dir deinen Kaffee selbst zu mahlen. So ist das Kaffeemehl besonders frisch und du kannst die Bohnen sie portionsweise nach deinem Bedarf verarbeiten.

 

Mit welchen Kaffee Zubereiter machst du deinen Kaffee?

 

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